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Themenhochzeit und der Beginn einer Leidenschaft. Auch schwanger geht eine Ganztagesreportage.

WOW was für ein Erlebnis, heute möchte ich dir erzählen wie ich zur Hochzeitsfotografie kam. Erlebnise aus meinen ersten Hochzeiten. Wie mein Plan für die Hochzeitsfotografie 2020 aussehen sollte und Schwangerschaft sowie Corona/Covid19 2020 meine komplette Planung umgehauen hat.







2019 es war ein Geschenk


Ich erinnere mich gern an meine erste Hochzeit als Hochzeitsfotografin zurück, diese ebnete den Weg für mich und bestärkte mich in meiner Sehnsucht die ich schon seit Beginn meiner Fotografie hatte. Brautpaare, das war schon immer mein Traum, als Portraitfotografin gibt es nichts schöneres als diese unverfälschte Gesichtsmimik und die Freude, die Tränen die an diesem Tag herrschen, das Gefühl einen besonderen Tag für zwei Menschen durch Bilder noch besonders zu machen, durch Erinnerungen für die Ewigkeit.

Die Entscheidung der Selbstständigkeit war somit viel leichter als die Ängste es vorher immer zweifeln liessen.


Ein Geschenk, ja ein Geschenk für mich diesen Tag und diese Erfahrung für mich zu machen und das erlebte von dem Tag immer wieder review passieren zu lassen,

Aber auch als Geschenk für das Paar, denn ich wurde verschenkt, als mich die Anfrage erreichte, ob ich bei einer Hochzeit gerne als Fotografin bei sein möchte, aber das Brautpaar davon nichts wissen darf, da es ein Hochzeitsgeschenk und eine Überraschung werden sollte. Oh es war einfach toll, meine erste Hochzeit und dann noch gleich als Geschenk.

Das Brautpaar selber habe ich 2 Jahre zuvor bei einem Geburtstag schonmal kennengelernt, wo ich auch ein Fotobuch für das Geburtstagskind erstellt hatte, schnell stöberte ich in meinen Ordnern als es hiess die beiden kennst du, weisst du noch damals, genau die beiden Heiraten. Und ja ich konnte mich sehr gut an die beiden erinnern als ich die Bilder von damals sah. Umso einfacher viel es mir. Denn mein Brautpaar hat sich nach 30 Jahren Beziehung nun das Ja Wort gegeben und es war so schön, die Braut hat an dem Tag über beide Ohren gestrahlt, und wie die beiden mich angeguckt haben als ich an dem Tag auftauchte könnt ihr euch sicherlich vorstellen, denn man kannte sich ja schon, nur für einen Moment wussten Sie noch nicht genau warum ich da war. Bis der Blick auf meine Kamera viel, Überraschung perfekt gelungen. So machte ich Detailaufnahmen, Ringe, Strauss, Brautpaar, Gruppenbild, etc. die standesamtliche Trauung hielt ich fest und danach ging es zum Brautpaarshooting in den Park, so schöne Bilder und vorallem emotionale Bilder sind dort entstanden, wenn zwei Menschen sich schon solange kennen und ihre Liebe sich somit noch mehr vertieft konnte man dieses Glück in den Augen von beiden sehen.

Auch hatten wir einen witzigen Tierfotobomb Moment. Als wir da so im Park standen und zum Gruppenbild sich nun alle fertig hinstellten, bekamen wir Besuch von einem Eichhörnchen dieses stellte sich direkt vor mich, reflexartig hielt ich dann nur noch die Kamera nach unten und hoffte auf den Moment, das es stehen bleibt. Und jaaaaaaa zur Begeisterung aller blieb es stehen und ich hatte somit ein tolles Geschenk fürs Brautpaar, daran werden Sie sich immer erinnern. Auf Leinwand bekamen Sie das Eichhörnchen mit dem Datum des Hochzeitstages, neben dem Fotobuch und Fotoabzügen.


Ein Moment der nie vergessen wird, ich erinnere mich gern daran.



Frauenhochzeit


Manchmal gibt es Tage da wird man nicht gefunden sondern man findet selbst, so geschehen als eine Freundin mir das Gesuch einer Braut zeigte, diese war auf der Suche nach einen Hochzeitsfotografen für die Hochzeit von sich und ihrer Freundin.

Oh da wollte ich wirklich gern dabei sein, meine Cousine die sich damals outete und dann viel zu schnell verstarb, es löste schöne Erinnerungen in mir aus und zwei Frauen die sich lieben da können so schöne Bilder entstehen, also schrieb ich die Dame an. kurzer Schriftwechsel und wir telefonierten, darauf folgte das Kennenlerngespräch gemütlich in einem Kaffee, da wurde dann alles weitere besprochen und vorallem die Wünsche der Bilder. Das Wetter an dem Tag war so schön da lies ich es mir nicht nehmen und wir gingen nachdem Gespräch noch in den Park und machten ein paar Pärchenbilder es folgten dann auch schnell die ersten Familienbilder bevor es zur Hochzeit kam.






Die Hochzeit der beiden war so schön das selbst ich Pippi in den Augen hatte. Denn die Ringübergabe wurde durch die beiden Mädels gemacht. Und damit an dem Tag auch nichts schief läuft haben wir das vorher geübt. Und gerade deswegen wird es wahrscheinlich auch so emotional gewesen sein, was dann für Pippi in den Augen sorgte, es war einfach so schön. Danach ging es dann zu Gärten der Welt, das war die Wunschlocation der beiden für das Brautpaarshooting, die Mädels verbrachten die Zeit dann mit der Oma so war das Brautpaar nur für sich und es sind schöne Bilder entstanden.



weitere Bilder vom Shooting findest du ganz einfach hier bei Galerie schau da einfach mal bei Anja & Nastasja vorbei :D



Pläne für die Hochzeitsfotografie


So fing ich dann an mir selbst einen Plan zu erstellen, für mich und wie ich in der Hochzeitsfotografie weiter kommen möchte.


Mein Stil spiegelt das wieder wofür ich selbst auch brenne, klassisch, romantisch, märchenhaft. Eine Homepage musste aufjedenfall her, da meine eigentliche Fotografie doch mehr aus Portraits, Familien und Mensch/Tier Konstellationen bestand, war es doch zu sehr überladen gewesen da noch die Hochzeit mit reinzunehmen. Nein das war für mich einfach die Hochzeitsfotografie sollte was eigenes werden, auch ein neues Logo musste her aber immernoch mit dem Bezug zu meiner Fotografie und so entstand Love Moments (Liebes Momente) für mich stand der Name sehr schnell fest denn ich Liebe einfach diese Momente, die entstehen, die Zeit bis zur Hochzeit, die Hochzeit und das danach, das überreichen oder zeigen der Bilder, der persönliche Kontakt einfach alles drum herum macht Love Moments aus.


Für mich war es daher wichtig mein Wissen unbedingt noch weiter zu vertiefen, so stand für mich fest es sollte ein Workshop werden. Onlinekurs und Bücher reichten mir nicht mehr.

Bei meinen Lieblings Hochzeitsfotografen buchte ich dann meinen Workshop (dazu wird es bald auch einen extra Blog Beitrag geben) und die Reise begann.


Es war schon enorm was ich alles an diesem Tag lernen konnte und ich hatte das Gefühl das hätte ruhig so weiter gehen können, so alla Workshop Woche :D aber leider war es ja nur begrenzt auf einen Tag aber ich konnte da schon soviel für mich lernen auch hat sich mein Blickwinkel dadurch etwas geändert, ich weiss nun mehr worauf ich achten kann und vorallem komme aus meiner Komfortzone raus, ihr müsst wissen ich habe eine ganze Zeit wirklich nur Kopfportraits gemacht also nur Kopf bis Schulter, ich war da regelrecht fixiert, weil es mir auch einfach Spass machte, allerdings wollte ich auch mal was anderes, eine andere Sichtweise, eine andere Art der Fotografie und gerade bei Hochzeiten ist es wichtig den Blickwinkel auch zu ändern denn nur so kann man die schönsten Momente festhalten und auch das Brautpaarshooting kann so zu einem Erlebnis werden, wenn man dann die Bilder im nachinein betrachtet, klar bleibe ich meinen Portraits treu, denn darauf habe ich mich spezialisiert aber nach 10 Jahren bin ich einfach bereit zu sagen ich will mehr, ich will mehr schöne Bilder die mehr sind als nur ein Portrait jemals sein kann und das erschaffe ich durch Momente. Man möchte sich einfach weiterentwickeln, besser werden, neues ausprobieren. Schon allein um den Workflow auch zu verbessern. Da kann man von anderen wirklich viel lernen die schon sehr lange in dem Gebiet spezialisiert sind.


Es war für mich wichtig diesen Schritt zu gehen, denn nur so konnte ich für mich entscheiden möchte ich das weiter machen oder nicht. Günstig war es nicht wirklich da ich neben der Workshop Gebühr noch Anreise/Abreise (Zugfahrt) Unterkunft Hotel (1 Nacht) und Verpflegung hatte. Mir war es einfach zu riskant, da dieser sehr früh statt fand hätte ich nachts fahren müssen, wäre dementsprechend übermüdet gewesen und das hätte mir garnichts gebracht, so übernachtete ich dann eine Nacht in Frankfurt bevor es dann am nächsten Tag frühs dann nach Königsstein weiter ging. Wie das ganze für mich war das werde ich euch bald in einem neuen Blogpost schreiben, denn das würde hier sonst einfach den Rahmen sprengen. Es lohnt sich auf alle Fälle diesen zu lesen :D


Ein paar Impressionen aus meinen Workshop könnt ihr ja auf meiner Seite sehen, denn nicht alle Hochzeiten sind online öffentlich einsehbar, da nicht alle Paare das möchten, genauso verhält es sich mit den Bilder für Marketing da wird es eher Styled Shootings geben, ausser ich habe die Erlaubnis vom Brautpaar. Aber Bilder die ich aufjedenfall zeigen darf sind dann hier in der Galerie zu sehen und ich freue mich jedes mal wenn es dann beim Brautpaar Kennenlerngespräch heisst ja wir sind damit einverstanden. Es ist einfach ein schönes Gefühl, denn ich möchte euch ja auch zeigen was ich so schönes an Bildern gezaubert habe wenn ich bei einer Hochzeit bin, wäre ja auch schade wenn die Bilder dann nur in einem Fotoalbum oder USB Stick verweilen. Für mich ist es einfach es ist das was ich liebe und das möchte ich auch gern zeigen :D


Hier ein kleiner Auszug der Bilder aus dem Workshop








Im Oktober 2019 erreichte mich dann auch die Anfrage für eine Themenhochzeit "Western" oh ich war feuer und flamme. Schon allein weil ich mal wieder Lust hatte was mit Pferden zu machen, aber das ist ein anderes Thema.

Ich freute mich sehr, das kennenlernen des Brautpaares stand an und schnell war uns klar das passt, Termin für das Engagementshooting wo dann auch Bilder für die Einladungskarten entstanden sind wurde festgelegt....und dann hiess es bis Juli 2020 warten. Oh wow die Zeitspanne bis dahin solange warten.


Gut das ich zu der Zeit noch mein Fotostudio hatte, wo ich noch ein paar Shootings umsetzen konnte, auch die Hochzeitsmesse im Oktober im West Inn war wirklich sehr schön. Das schreit doch wirklich danach das ich euch mal davon in einem Extra Thema von Berichte, ich war nämlich letztes Jahr nicht nur auf einer Messe sondern auch auf einem Jubiläum von einem Brautmodengeschäft. Soviele tolle Kleider :D


Im Januar ereilte mich dann die nächste Anfrage für eine Hochzeit im Juni.

klassischer Stil. Wie ich es liebe, wenn man mit dem Brautpaar einfach auf einer Wellenlänge ist. Ich finde es immer besonders spannend zu erfahren was an dem Tag genau geplant ist. Denn beide Hochzeiten waren Ganztagesreportagen. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste das uns die erste Botschaft die unser Leben verändern wird bald ereilen wird.


dazu werde ich euch mal einen extra Beitrag machen. (Schwangerschaft)


Nun war ich schwanger, Corona gesellte sich ab März dazu und die Welt veränderte sich. Alles stand irgendwie auf der Kippe.

Ich war dann wirklich sehr froh das die geplanten Hochzeiten stattfinden konnten auch wenn man es sich etwas anders vorgestellt hätte... So ohne Babybauch. schliesslich war ich schon sehr weit in der Schwangerschaft so das ich bei beiden Hochzeiten schon eine prächtige Murmel vor mir her trug. Alles verlief super.


Impressionen vom Shooting meiner Juni Braut findet ihr bei Kunden Galerie demnächst.


Genauso wie einen Blogbeitrag zur Westernhochzeit und die dazu gehörige Galerie


hier schonmal eine kleine Collage ;D





Wie ich nun 2 Hochzeiten mit Schwangerschaft erlebte das erfahrt ihr bald im nächsten Posting schaut einfach ab und zu mal vorbei um auf den laufenden zu bleiben.


Danke das du bis hierhin schon gelesen hast. Danke für deine Zeit des lesens, denn in der heutigen Zeit, ist Zeit so kostbar egal in welcher Form wir diese weitergeben.


herzlichst deine


Mel






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